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Wir können auch anders!
2:0 Heimsieg gegen Kombüse
Sport soll bekannter maßen glücklich machen. Doch hätte man die These in den letzten Wochen einem Piraten aufgetischt, hätte dieser nur mit dem Kopf geschüttelt: "Komm mir jetzt nicht mit dieser Scheiße"! Zu frustrierend verliefen die letzten Wochenenden.
Doch nun war es wieder da, dieses selbstzufriedene, leicht benebelnde Glücksgefühl nach einer 90 min. Einheit. Und ich spreche hier nicht von den 3-4 Pils ohne Frühstück, in der prallen Sonne, Morgens um 11 Uhr. Nein, ich spreche von dem ersten Dreier im Jahr 2012.
Kombüse war zu gast an der Beethovenstraße und entpuppte sich als idealer Aufbaugegner. In einem Spiel ohne große Höhepunkte, gewann am Ende das geduldigere Team. Lange tat sich in beiden Strafräumen kaum etwas. Erst im zweiten Abschnitt, konnte mit zwei blitzsauberen Kontern die Führung heraus geschossen werden. Michi bediente jeweils Mo2 und Marci, die kaum Mühe hatten die guten Vorlagen zu verwerten. In der Verteidigung standen die Piraten dermaßen sicher, dass ich mich an keine Kombüser Torchance erinnern kann.
Ein Spieler muss an dieser Stelle hervorgehoben werden, da er auch als Symbol für die veränderte Einstellung der Piraten dienen kann. Am letzten Wochenende wollte Ali schon nach 10 min. wieder vom Feld gehen, da seine Kondition angeblich aufgebraucht war. An diesem Samstag wiederum stand ein Ali auf dem Platz, der fast über die volle Zeit spielte, dabei keinem Zweikampf aus dem Weg ging und 300% davon gewann. Ein großes Kämpferherz, das scheinbar nur geweckt werden musste. Diese Einstellung ist es, die uns weiterbringt und am Ende hoffentlich den Klassenerhalt beschert. Mehr davon erhoffen wir uns alle am Wochenende, gegen Polunion.
Stollen statt Holzbein
So langsam wird es eng. Zwei Partien sind gespielt in diesem Jahr, und beide male wurden die Punkte weitergereicht. Besorgnis erregend sind nicht die Ergebnisse an sich, immerhin ging es gegen Teams in oberen Regionen der Tabelle. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie sich einst stolze Piraten präsentieren. Die Kampfkraft gleicht der eines Seemannes mit Holzbein, Augenklappe und verbogenem Säbel.
Gegen den Fc Wunderbar, begann man gar nicht mal so schlecht und ging sogar in Führung. Doch als es gerade so gut lief, reihte sich eine Verletzung an die andere und die Ordnung auf dem Platz ging völlig verloren. Die Folge waren Ausgleich und Rückstand. Das Spiel ging damit schon nach 30 Min. verloren, denn ein wirkliches Aufbäumen fand nicht mehr statt und schien angesichts mangelnder Kraftreserven auch nicht mehr möglich. (Endstand 1:3)
Nun gibt es zwei Möglichkeiten darauf zu reagieren:
Wir ergeben uns unserem Schicksal, und finden uns damit ab. Vielleicht gewinnen wir ja nächstes Jahr in einer schlechteren Liga wieder Spiele. Oder wir halten es wie Robert Surcuf (französischer Pirat, 1773 - 1824). Von ihm ist folgendes Zitat überliefert:
"Man kämpft immer für das, was man nicht hat."
Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen, und werde jedem Ausfall und jedem Rückschlag energisch entgegen treten. Das heißt, noch ein paar Prozent mehr rauszuholen/erarbeiten als bisher und jeden zu unterstützen der mit mir auf dem Platz steht. Klingt alles abgedroschen... ist mir scheiß egal!
Auf alle, die Bock auf Störtebeker haben, freue ich mich am Wochenende! Es geht gegen einen direkten Konkurrenten, dem ich auf keinen Fall die Punkte schenken möchte.
WANTED. Stout, able-bodied men who can run a mile without stopping!
Abstiegskampf!
der Winterspeck sitzt wie angegossen, ein feiner Maßanzug der eigentlich nicht mehr ausgezogen werden möchte. Er ist so bequem und schick zugleich. Doch so langsam wird es Zeit ihn wieder gegen den fantastischen gelb-schwarzen Zwirn zu tauschen, der einem Piraten die Welt bedeutet.
Am 10.03.2012 ist es so weit, um 10.45 Uhr wird an der Beethovenstraße zum Kampf gegen den Abstieg angepfiffen.
Eine durchwachsene Hinrunde liegt hinter uns, an deren Ende wir mit nur 11 Punkten tief im Tabellenkeller stecken. Zum größten Teil selbstverschuldet, durch schwache Leistungen. Das 2:7 gegen den bis dahin sieglosen TC Wedel war wohl der Tiefpunkt.
Ein wenig Pech hatten wir auch, wie bei dem spielerisch überzeugenden Auftritt gegen Mailindi, der dennoch mit 1:2 verloren ging. Richtig bitter wurde es, nachdem die Artisten von Zirkus Krone, ihre Zaubershow aufführten und aus einer 1:9 Niederlage, noch einen souveränen 5:0 Sieg machten.
Doch das ganze Gejammer hilft nichts, denn es liegt eine Rückrunde vor uns, in der wir vieles besser machen können. Nun brauchen wir nicht anfangen zu zaubern, aber den Kampf gegen die Zweitklassigkeit müssen wir annehmen!
Für Alle, die dabei eine extra Portion Motivation brauchen, habe ich nach langer langer Zeit die "Ewige Statistik" hervorgeholt und auf den aktuellen Stand gebracht (Findet ihr im Archiv / Aktuelle Saison noch nicht drin). Dabei ist besonders zu erwähnen, dass Mo als erster Spieler überhaupt in den Klub der Zweihunderter aufgestiegen ist. In dieser Saison werden Basti und wahrscheinlich auch Ole ihm dorthin folgen. Großer Respekt gebührt euch dafür!!!
Ansonsten hat sich Martin Sonnek wohl für immer in die "Hall of Fame" geschossen. Der Mann hat 0.86 Tore pro Spiel für den FC Störtebeker geschossen. Dicht dahinter liegt Marcel mit einer Quote von 0.84. Wobei hier zu erwähnen ist, dass der Junge unfassbare 107 Tore gemacht hat. ich hoffe nur sehr, dass es dabei nicht bleiben wird. Also hier mein persöhnlicher Aufruf an dich, Marci:
"Wer einmal 100 Tore schießen kann, der schafft das auch zweimal. Ausserdem willst du es doch nicht auf dir sitzen lassen, dass Martin eine bessere Quote hat. Oder???"
Einen Wunsch habe ich auch noch:
Bibo, du hast dich lange um unsere Mannschaft verdient gemacht. Ich würde mich freuen wenn du mindestens noch bis zu deinem 100sten Spiel dabei bist. Aktuell stehst du bei 94 (incl. dieser Saison).
Ich hoffe, dass die letzten 6 Spiele alle in der Oberliga stattfinden werden.
Dafür müssen wir Alle was tun...
Auf gehts!!!
Alles wie immer?!
Zugegeben, diese Saison gestaltet sich bisher deutlich schwerer als zunächst erwartet. Nach einer hervorragenden letzten Spielzeit mit einem Vorstoß in die Top 5 der Hamburger Freizeitgemeinde, laufen die Freibeuter zunächst noch ihren neu gesetzten Ansprüchen hinterher. Oder ist der FC Störtebeker nun mehr zur Normalität zurückgekehrt?
Auch wenn die letzten beiden Ergebnisse alles andere als normal klingen, große Überraschungen waren sie nicht. Zunächst ein 9:1 Sieg bei Zirkus Krone. Ein Spiel so spannend wie die Fütterung der Zwergponys. Sogar die üblichen Pöbeleien und Frustaktionen der Domschänker blieben (fast) aus. Das kann am super Schiri gelegen haben, oder an dem im Verhältnis recht humanen Ergebnis. Wenn man zuvor 16 Dinger eingeschenkt bekommt, so ist die Frust-Schwelle recht hoch gesetzt.
16 Buden, das ist schon ne Nummer! Aber was soll man erwarten, wenn LaOlas Filigrantechniker einmal in Schwung kommen. So ist die 0:6 Heimpleite der Piraten, gegen die Freizeit-Galaktischen fast als Erfolg zu bewerten.
Der FC Störtebeker verteidigt tief, bis eine galaktische Schwalbe dem Spiel eine Richtung gibt. Danach ist eigentlich alles gelaufen und die Piraten sind nur noch damit beschäftigt hinterher zu rennen und die vielen unnötigen Hackentricks von Robertinho zu beobachten. In der Zweiten Halbzeit nimmt LaOla sich traditionell eine Auszeit und schont das Stammpersonal für die wirklich wichtigen Spiele, welche auch immer. So gestaltet sich das Spiel ausgeglichener, zumindest oberflächlich betrachtet.
Zwangsläufig ergibt sich die Frage, wie viel Spaß haben LaOlas Fussballer an dieser Liga. Wahrscheinlich ungefähr so viel, wie der große Bruder beim demütigen seiner deutlich jüngeren Geschwister. Wobei den kleinen nur die Hoffnung bleibt, dass der Peiniger endlich das Elternhaus verlässt. Nur leider scheint sich LaOla im Hotel-Mama sehr wohl zu fühlen.
Ebenfalls zu Hause geblieben ist alt-Pirat Martin Sonnek. Schade, aber vielleicht ein Zeichen, dass LaOla dieses Spiel doch ein wenig ernst genommen hat.
Erfolgreich in 2 Wettbewerbe gestartet
Zugegeben, Moorweide war nicht der erwartet starke Gegner und so ist der souveräne Einzug in Runde zwei des HFFG-Pokals schnell abgehakt.
Der Auftakt in die Oberligasaison gestaltete sich weit aus schwieriger. Gleich mehrere Vorzeichen sprachen gegen einen erfolgreichen ersten Spieltag. Da war der Gegner, der gegen den FC Störtebeker im letzten Jahr seinen einzigen Sieg eingefahren hat. Da war die lange Anreise in das geliebte Wedel und der traditionell abgespeckte Kader bei genau dieser Auswärtsfahrt.
Doch dieser erste Spieltag hielt auch eine Überraschung parat: Es hat auch ein Schiedsrichter die Lange Fahrt auf sich genommen und war rechtzeitig vor Ort. Wirklich toll, die Freude war groß!
Doch spätestens nach der ersten nennenswerten Aktion des Spiels war diese Freude schlagartig verschwunden.
Nachdem Berger einen lang gespielten Pass in den Piraten-Strafraum ablief und der Wedeler Stürmer sich in seinen Hacken verfing, gab es Elfmeter. Eine abstruse Entscheidung, die durch das laaaaaange überlegen und mehreren Zurufen vor dem Pfiff nicht besser wurde. Nun könnte ich in diesem Spielbericht nur Szenen des Schiedsrichters beschreiben doch das wäre nicht OK. Denn wer die Reise nach Wedel am Samstag Morgen antritt, hat Respekt und keine Häme verdient.
genau genommen passte der Schiedsrichter sich auch nur dem Niveau des Spiels an. Gefährliche Szenen waren Mangelware, beide Mannschaften haben noch nicht ihren Spielrhythmus gefunden.
So musste eine weitere Standardsituation her, die zum Ausgleich führte. Berger schlug einen Freistoß lang in den Strafraum, und Sascha spielte seine Kopfballstärke aus. 1:1 zur Pause.
In der Zweiten Hälfte bekamen die Piraten das Spiel immer besser in den Griff, viele Chancen gab es aber immer noch nicht. Also fasste Jan einen Entschluss und zimmerte den Ball aus ca. 25 Metren in die Maschen. Im Anschluss passierte so gut wie gar nichts mehr. Die Piraten wollten nicht mehr und Wedel konnte nicht mehr. Nur der Schiedsrichter hatte noch einen auf Lager.
Hannes versuchte einen Ball kurz vor der Auslinie noch zu retten, kam aber zu spät und rutschte aus. Warum auch immer, aber Che rief laut "Schiedsrichter Ball". Und sein Wille geschah, der fällige Einwurf für Wedel wurde prompt in einen Schiedsrichterball umgewandelt.
Wie auch immer, der erste Sieg ist eingefahren, und der FC Störtebeker muss in dieser Saison nur noch einmal nach Wedel. Viel besser hätte der Auftakt nicht sein können.
Startaufstellung:
-------------michel----------------
---mo2--------michi-------sascha-
ecki-------basti---jasper------hannes
--------tommy----------mo------------
----------------Jan-------------------
bank: Vincent, Claas, Trocha
Tore:
0:1
1:1 Sascha ( Berger )
2:1 Jan ( Berger )
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