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Alles wie immer?!
Zugegeben, diese Saison gestaltet sich bisher deutlich schwerer als zunächst erwartet. Nach einer hervorragenden letzten Spielzeit mit einem Vorstoß in die Top 5 der Hamburger Freizeitgemeinde, laufen die Freibeuter zunächst noch ihren neu gesetzten Ansprüchen hinterher. Oder ist der FC Störtebeker nun mehr zur Normalität zurückgekehrt?
Auch wenn die letzten beiden Ergebnisse alles andere als normal klingen, große Überraschungen waren sie nicht. Zunächst ein 9:1 Sieg bei Zirkus Krone. Ein Spiel so spannend wie die Fütterung der Zwergponys. Sogar die üblichen Pöbeleien und Frustaktionen der Domschänker blieben (fast) aus. Das kann am super Schiri gelegen haben, oder an dem im Verhältnis recht humanen Ergebnis. Wenn man zuvor 16 Dinger eingeschenkt bekommt, so ist die Frust-Schwelle recht hoch gesetzt.
16 Buden, das ist schon ne Nummer! Aber was soll man erwarten, wenn LaOlas Filigrantechniker einmal in Schwung kommen. So ist die 0:6 Heimpleite der Piraten, gegen die Freizeit-Galaktischen fast als Erfolg zu bewerten.
Der FC Störtebeker verteidigt tief, bis eine galaktische Schwalbe dem Spiel eine Richtung gibt. Danach ist eigentlich alles gelaufen und die Piraten sind nur noch damit beschäftigt hinterher zu rennen und die vielen unnötigen Hackentricks von Robertinho zu beobachten. In der Zweiten Halbzeit nimmt LaOla sich traditionell eine Auszeit und schont das Stammpersonal für die wirklich wichtigen Spiele, welche auch immer. So gestaltet sich das Spiel ausgeglichener, zumindest oberflächlich betrachtet.
Zwangsläufig ergibt sich die Frage, wie viel Spaß haben LaOlas Fussballer an dieser Liga. Wahrscheinlich ungefähr so viel, wie der große Bruder beim demütigen seiner deutlich jüngeren Geschwister. Wobei den kleinen nur die Hoffnung bleibt, dass der Peiniger endlich das Elternhaus verlässt. Nur leider scheint sich LaOla im Hotel-Mama sehr wohl zu fühlen.
Ebenfalls zu Hause geblieben ist alt-Pirat Martin Sonnek. Schade, aber vielleicht ein Zeichen, dass LaOla dieses Spiel doch ein wenig ernst genommen hat.
(Sorry für die schlechte, weil seltene Ausführung meines Amtes. Ist Momentan alles ein wenig schwierig...)
Erfolgreich in 2 Wettbewerbe gestartet
Zugegeben, Moorweide war nicht der erwartet starke Gegner und so ist der souveräne Einzug in Runde zwei des HFFG-Pokals schnell abgehakt.
Der Auftakt in die Oberligasaison gestaltete sich weit aus schwieriger. Gleich mehrere Vorzeichen sprachen gegen einen erfolgreichen ersten Spieltag. Da war der Gegner, der gegen den FC Störtebeker im letzten Jahr seinen einzigen Sieg eingefahren hat. Da war die lange Anreise in das geliebte Wedel und der traditionell abgespeckte Kader bei genau dieser Auswärtsfahrt.
Doch dieser erste Spieltag hielt auch eine Überraschung parat: Es hat auch ein Schiedsrichter die Lange Fahrt auf sich genommen und war rechtzeitig vor Ort. Wirklich toll, die Freude war groß!
Doch spätestens nach der ersten nennenswerten Aktion des Spiels war diese Freude schlagartig verschwunden.
Nachdem Berger einen lang gespielten Pass in den Piraten-Strafraum ablief und der Wedeler Stürmer sich in seinen Hacken verfing, gab es Elfmeter. Eine abstruse Entscheidung, die durch das laaaaaange überlegen und mehreren Zurufen vor dem Pfiff nicht besser wurde. Nun könnte ich in diesem Spielbericht nur Szenen des Schiedsrichters beschreiben doch das wäre nicht OK. Denn wer die Reise nach Wedel am Samstag Morgen antritt, hat Respekt und keine Häme verdient.
Genau genommen passte der Schiedsrichter sich auch nur dem Niveau des Spiels an. Gefährliche Szenen waren Mangelware, beide Mannschaften haben noch nicht ihren Spielrhythmus gefunden.
So musste eine weitere Standardsituation her, die zum Ausgleich führte. Berger schlug einen Freistoß lang in den Strafraum, und Sascha spielte seine Kopfballstärke aus. 1:1 zur Pause.
In der Zweiten Hälfte bekamen die Piraten das Spiel immer besser in den Griff, viele Chancen gab es aber immer noch nicht. Also fasste Jan einen Entschluss und zimmerte den Ball aus ca. 25 Metren in die Maschen. Im Anschluss passierte so gut wie gar nichts mehr. Die Piraten wollten nicht mehr und Wedel konnte nicht mehr. Nur der Schiedsrichter hatte noch einen auf Lager.
Hannes versuchte einen Ball kurz vor der Auslinie noch zu retten, kam aber zu spät und rutschte aus. Warum auch immer, aber Che rief laut "Schiedsrichter Ball". Und sein Wille geschah, der fällige Einwurf für Wedel wurde prompt in einen Schiedsrichterball umgewandelt.
Wie auch immer, der erste Sieg ist eingefahren, und der FC Störtebeker muss in dieser Saison nur noch einmal nach Wedel. Viel besser hätte der Auftakt nicht sein können.
Startaufstellung:
-------------michel----------------
---mo2--------michi-------sascha-
ecki-------basti---jasper------hannes
--------tommy----------mo------------
----------------Jan-------------------
bank: Vincent, Claas, Trocha
Tore:
0:1
1:1 Sascha ( Berger )
2:1 Jan ( Berger )
Der neue, junge FC Störtebeker startet in die Saison 2011/12
Der FC Störtebeker hat mal wieder den aktuellen Trend erkannt.
Während der Piraten-Nachwuchs bereits die ersten Übersteiger mit Rasseln und Plüschtieren praktiziert, wurde auch der aktuelle Oberliga-Kader verjüngt.
Dabei ging man nicht ganz so radikal vor, wie der ein oder andere Bundesligist, doch durch die Abgabe eines Spielers , konnte der Altersschnitt um 5 Jahre gesenkt werden. Mit Martin Sonnek verliert der FC zwar hohe Qualität im Angriff, jedoch ist nun der Weg frei für aufstrebende Nachwuchstalente. So kann man hoffen, dass zum Beispiel der Spreewaldbomber endlich erwachsen wird. Frei nach dem Motto: "Die Hoffnung stirbt zuletzt".
Zudem wäre da auch noch der zweite Jungster, Claas Stein, der das einzige Testspiel Tor geschossen hat und eine neue Generation verkörpert.
Am 20.08 geht es nun endlich los und man kann den neuen, jungen FC Störtebeker endlich wieder in Aktion erleben. Gegen den BCM Moorweide, in der ersten Pokalrunde, wird die Saison eröffnet.
Der Gegner kommt aus der 2. Division und wurde zuletzt siebter. Doch im Pokal zählt das bekannter Maßen alles nicht. Zumal sich die Piraten in ihrem Testspiel bei den Pub-Boys nicht gerade mit Ruhm bedeckt haben. Allerdings war hier Altstar Sonnek noch mit von der Partie und hat dem frischen, spritzigen Jugendfußball etwas im Weg gestanden. Nichts für ungut Martin, aber du bist jetzt bei den Söldnern, da hört es mit der Freundschaft auf.
In diesem Sinne: Hamburg war, ist und bleibt immer Schwarz/Gelb.
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